ÖPNV: Hamburgs Bahnen, Busse und Schiffe

Wenn ihr die Hansestadt stressfrei entdecken wollt, bietet sich der öffentliche Personennahverkehr geradezu an. Mit Bahnen, Bussen und sogar den Hafenfähren erreicht ihr fast jeden Punkt Hamburgs. Dabei sind Tages- und Gruppentickets auch noch recht günstig. 

Steckbrief: ÖPNV in Hamburg
U-Bahn Linie 3 am Hafen
  • Allgemein:  Dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln unter dem Dach des Hamburger Verkehrsbunds (HVV) | Hinweis: Alsterschiffe gehören nicht zum HVV
  • Verkehrsmittel: Busse und U-Bahnen (Hamburger Hochbahn), S-Bahnen (S-Bahn Hamburg) und Hafenfähren (HADAG) 
  • Tickets: Teure Einzeltickets, günstige Tages- und Gruppenkarten sowie Hamburg CARD mit zusätzlichen Leistungen | Bezug über Ticketautomaten und HVV-App 
  • Alkohol- und Rauchverbot in allen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und an Haltestellen
  • “Maskenpflicht” in allen Verkehrsmitteln, an Haltestellen und in Bahnöfen
ÖPNV - aktuell
Nur noch mit Schnutenpulli

In Hamburgs Bussen und Bahnen sowie auf den Hafenfähren der HADAG gilt seit dem 27. April die so genannte “Maskenpflicht”. Wer bei Kontrollen bislang in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Mund- und Nasenschutz angetroffen wurde, erhielt lediglich den  freundlichen Hinweis, den “Schnutenpulli”  aufzusetzen – und zwar “richtig”. Ab Montag (24. August) muss im Bereich des Hamburger Verkehrs Verbunds  (HVV) 40 Euro Strafe zahlen, wer ohne  “Maske” angetroffen wird. Das gilt nicht nur für die Verkehrsmittel selbst, sondern auch für alle Bahnhöfe und Haltestellen. 

Hinweis: Durch Aufruf der  Rubrik “ÖPNV City und Hafen: Wichtige Stationen” mit der Umschalttaste werden von Google auch Daten über die Nutzung der Kartenfunktionen durch Besucher erhoben, verarbeitet und genutzt. Weitere Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung.

HVV - Hamburger Verkehrsverbund
Hamburger Verkehrsverbund (HVV)
Präsentation neuer Busse durch MAN | Bild: MAN Truck & Bus

Unter dem Dachverband „Hamburger Verkehrsverbund“ (HVV) haben sich insgesamt 25 Verkehrsunternehmen aus Hamburg und einem weiten Einzugsbereich in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und sogar Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Als Besucher Hamburgs werdet ihr ausschließlich in den Verkehrszonen A und B unterwegs sein, mit denen der gesamte Stadtstaat abgedeckt ist. Teilweise reicht die Zone B sogar in das benachbarte Schleswig-Holstein hinein. So könnt ihr zum Beispiel mit der U-Bahn (U1) nach Norderstedt oder mit der S-Bahn nach Wedel (S1) und Pinneberg (S3) fahren.

U-Bahn
Die Hochbahn betreibt die U-Bahn
U-Bahnhof Überseequartier in der HafenCity

Größtes Einzelunternehmen im HVV ist die 1911 gegründete Hamburger Hochbahn AG, die in Hamburg nur Hochbahn genannt wird. Die damals neu erbaute innerstädtische Bahn  führte vor allem über Brückenkonstruktionen, die teilweise auch heute noch für das U-Bahn-Netz genutzt werden. Immerhin verlaufen 58% des mit 107 km, nach Berlin, zweitlängsten deutschen U-Bahn-Netzes über der Erde; zum Vergleich: in Berlin sind das lediglich 20%, in München gar nur 14%. Die U-Bahnen fahren tagsüber in einem Takt zwischen 5 und 10 Minuten, ab 23.00 Uhr alle 20 Minuten. An Wochenenden (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag sowie vor Feiertagen) verkehren die U-Bahnen auch nachts. An den anderen Tagen ist zwischen Mitternacht und 04.30 Uhr Pause auf den Hochbahngleisen.

Einfahrt der U3 in die Station Landungsbrücken

Von den zurzeit in Betrieb befindlichen 4 Hamburger U-Bahnlinien dürfte die Ringlinie U3 mit Hauptbahnhof, Rathaus, Hafen, St. Pauli, Sternschanze und Stadtpark für Tourist*innen besonders reizvolle Ziele anfahren. Ein “Hammer” ist die kurze Fahrt zwischen den Stationen Landungsbrücken und Baumwall entlang des Hamburger Hafens. Wenn ihr einen Fensterplatz auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Baumwall bzw. linke Seite in Richtung Landungsbrücken ergattert, habt ihr freien Blick auf Sehenswürdigkeiten wie die beiden Musical-Theater, die Museumsschiffe Rickmer Rickmers und Cap Santiago und schließlich auf die Elbphilharmonie. In anderen Metropolen würde man vermutlich gesondert Eintritt für so eine Panoramafahrt erheben.

S-Bahn
S-Bahn: Schnell mal durch Hamburg
S-Bahnhof Ohlsdorf

Die S-Bahn Hamburg ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn und betreibt in Hamburg 6 Linien mit einer Streckenlänge von 145 Kilometern, die teilweise auch ins Umland nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen führen. Die Bahnen fahren tagsüber im 10-Minuten-Takt. An einer Reihe von Stationen bestehen Umstiegsmöglichkeiten in U-Bahn-Linien. Darüber hinaus sind fast alle S-Bahn-Stationen in Hamburg an das Busnetz der Hamburger Hochbahn angeschlossen. Bei Hamburger*innen steht die S-Bahn nicht allzu hoch „im Kurs“. Gelegentlich gibt es Kritik wegen fehlender Pünktlichkeit und mangelnder Sauberkeit.

Elbstrand in Blankenese

Für Tourist*innen besonders wichtig ist die S1. Die vom Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel und aus Poppenbüttel kommenden Züge werden in Ohlsdorf zusammengekoppelt und als gemeinsame Linie bis ins schleswig-holsteinische Wedel weitergeführt. An der 30 km langen Strecke liegen unter anderem der weltweit größte Parkfriedhof im Stadtteil Ohlsdorf, Hauptbahnhof und Jungfernstieg im Stadtzentrum, die touristischen Hotspots Landungsbrücken und Reeperbahn sowie der noble Hamburger Stadtteil Blankenese an der Elbe. Von der Endstation in Wedel sind es bis zur weltberühmten  Schiffsbegrüßungsanlage „Willommen-Höft“ noch etwa anderthalb Kilometer.

Bus
Bitte umsteigen in den Bus
Linienbus an der Kellinghusenstraße

Wo U- oder S-Bahnen nicht hinfahren, steigt man einfach in  einen der 980 Busse um, die in Hamburg auf 113 Linien unterwegs sind und – wie die U-Bahn – von der Hochbahn betrieben werden. Neben den „normalen“ Stadtbussen gibt es in Hamburg weitere Metro-, Xpress-, Schnell- und Nachtbuslinien für die teilweise Zuschläge auf den Normalpreis fällig werden. Eine Übersicht gibt’s auf der ⇒ Website des HVV. Wenn man als Fremder mal nicht mehr weiter weiß, können während der Stops auch schon mal die Busfahrer*innen angesprochen werden. Die haben häufig zwar einen “derben Charme” und machen auch schon mal eine “kräftige Ansage”, wenn Passagiere beispielsweise die Füße auf Sitze legen. Wenn man sie jedoch freundlich um Hilfe bittet, lassen sie ihre Gäste meistens  nicht “hängen”. 

Der Michel liegt an der Route der Buslinie 111

Bei Hamburgs Besucher*innen ist die Linie 111 besonders beliebt, weil man damit die preisgünstige Variante einer Hop-on-hop-off-Tour auf einer attraktiven touristischen Route machen kann. An der Strecke von der HafenCity bis zum Platz der Republik in Altona liegen 17 Hamburger Sehenswürdigkeiten, darunter Speicherstadt, Elbphilharmonie, Michel, Landungsbrücken, Reeperbahn und Fischmarkt. Marketingleute der Hochbahn haben ausgerechnet, dass bei Fahrten mit der Buslinie 111 alle 111 Sekunden eine Sehenswürdigkeit erscheint. Bei der Hochbahn gibt’s auch den ⇒ Routenplan als PDF-Datei. 

Hafenfähre
Auf Fähren durch den Hafen
Hafenfähre vor den beiden Musical-Theatern

Zum Tarifverbund des HVV gehören erfreulicherweise auch die Fahrten mit den Hafenfähren der HADAG. Wenn ihr beispielsweise eine 9-Uhr-Tages- oder Gruppenkarte erworben habt, könnt ihr an den Landungsbrücken direkt von der U- oder S-Bahn in eine Fähre umsteigen, ohne Aufpreise zahlen zu müssen. Insgesamt setzt die HADAG bis zu 26 dieser Personenfähren auf 7 Linien ein, die festen Fahrplänen folgen. Ursprünglich wurden mit diesen „schwimmenden Bussen“ vor allem Hafenarbeiter und Seeleute befördert. Inzwischen stellen Tourist*innen die Mehrheit der jährlich 8 Mio. Fahrgäste, zumindest in den Sommermonaten. Die Fahrpläne aller Hafenfähren könnt ihr euch von der ⇒ Website der HADAG herunterladen

Fischauktionshalle am Fischmarkt

Mit der Linie 62 geht’s von der Landungsbrücke 3 bis nach Finkenwerder – und wieder zurück zur Landungsbrücke 1. Auf dieser Route liegen so attraktive Ziele wie der Altonaer Fischmarkt, der Bürokomplex „Dockland“ mit mehreren „besteigbaren“ Aussichtsebenen und schließlich der Museumshafen Övelgönne, von dem aus ihr den Elbstrand und die dahinter liegenden Kapitänshäuser schnell erreicht. Die Hafenfähre 72 bringt euch von der Landungsbrücke 1 zum Anleger an der Elbphilharmonie auf der Kehrwiederspitze in der HafenCity. Auf dieser kurzen Überfahrt habt ihr herrliche Aussichten auf die „Elphi“.

Hafenfähre vor der Elbphilharmonie

Auskunft
Fahrzeiten und Fahrpläne

An den Bahnhöfen, Haltestellen oder Anlegern des HVV hängen Fahrpläne für die dort jeweils abfahrenden Verkehrsmittel aus. Umfassendere Auskünfte erhaltet ihr auf der ⇒ Website des HVV. Gleich auf der Startseite könnt ihr nach einer gewünschten Verbindung suchen. Die Suche kann auf bestimmte Tage sowie Abfahrts- oder Ankunftszeiten erweitert werden. Dabei können auch Orte und Ziele eingegeben werden, die selbst keine Haltestelle haben. Als Ergebnis der Suche erhaltet ihr neben Abfahrts- und Ankunftszeiten eine detaillierte Darstellung des Streckenverlaufs, wobei notwendige Umstiege und Fußwegzeiten berücksichtigt werden. Falls ihr mit Einzeltickets unterwegs sein wollt, wird euch auch noch der Fahrpreis angezeigt.

HVV-Homepage im Mai 2020

Ähnliche Funktionen enthält auch die HVV-App für Smartphones, die ich euch gleich noch unter  „Tickets“ genauer vorstelle.

Ticket

Tickets für den ÖPNV in Hamburg

Wenn ihr in Hamburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid, benötigt ihr  gültige Tickets, die nicht  abgestempelt werden müssen. Bei einfachen Halte- bzw. Anlegestellen müsst ihr das gültige Ticket beim Betreten des Verkehrsmittels auf Verlangen vorzeigen können. In U- und S-Bahnhöfen sind die Bereiche, wo die Fahrscheinpflicht beginnt, gekennzeichnet – meistens sind das die Bahnsteige. 

„Schwarzfahren“ ist teuer. Wenn ihr bei einer Fahrausweiskontrolle ohne gültiges Ticket angetroffen werdet, müsst ihr ein so genanntes „erhöhtes Beförderungsentgelt“ von 60 € entrichten; entweder sofort oder spätestens innerhalb von 30 Tagen. Kontrolleure sind nicht nur in den Verkehrsmitteln selbst, sondern auch auf Plattformen von U- und S-Bahnen unterwegs.

Einzelfahrscheine sind teuer

Für Einzelfahrten sind die Preise zwischen 1,70 € für Kurzstrecken über 2,30 € für den Nahbereich bis 3,40 € als Normaltarif recht üppig. Die Einzelfahrkarten gelten jeweils für den gelösten Tarif in eine Richtung inkl. notwendigen Umstiegen. Rückfahrten sind nicht zulässig. Dabei ist das Tarifsystem recht kompliziert. Die Fahrpreise  hängen längst nicht nur von der Entfernung und/oder der Anzahl der Haltestellen ab, sondern von imaginären Tarifzonen, die kaum jemand wirklich versteht.
Entgegen immer wieder falsch kursierender Informationen sind Einzeltickets jedoch nicht nur 2 Stunden nach dem Erwerb – sondern bis zum nächsten Morgen um 06.00 Uhr gültig. Wenn ihr beispielsweise mit der U3 ab Hauptbahnhof Süd in Richtung Barmbek fahrt, könnt ihr z.B. am Rathausmarkt aussteigen und eure Fahrt zum späteren Zeitpunkt in dieselbe Richtung (z.B. Landungsbrücken) fortsetzen.

AKTUELL: Bis 31.08.2020 gibt es nur online Sommertickets für 4,90 € mit denen ihr wochentags ab 11.00 Uhr bis zum nächsten Morgen um 06.00 Uhr fahren dürft – an Wochenenden durchgehend.

Tages- oder Gruppenkarten

Hamburg-Besucher*innen empfehle ich 9-Uhr-Tageskarten für 6,60 € bzw. 9-Uhr-Gruppenkarten für 12,40 € . Mit diesen günstigen Tickets dürft ihr montags bis freitags zwischen 06.00 und 09.00 Uhr zwar noch nicht den ÖPNV nutzen, an Wochenenden und Feiertagen aber schon. Diese Fahrausweise sind für die Tarifzonen A/B gültig (mehr braucht ihr nicht). Ihr könnt so  mit Bussen (ausgenommen Schnellbusse), Bahnen und HADAG-Fähren im Hafen unterwegs sein  – und zwar bis 06.00 Uhr morgens des folgenden Tages. Bei Nutzung der 9-Uhr-Tageskarten können neben 1 Erwachsenen noch bis zu 3 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren mitfahren.Gruppenkarten können von bis zu 5 Personen aller Altersstufen genutzt werden, die allerdings zusammen unterwegs sein müssen. ⇒ Weitere Infos zu HVV-Tages- und Gruppenkarten

Hamburg CARD

Alternativ könnt ihr prüfen, ob es für euch sinnvoll ist, eine Hamburg CARD zur erwerben. Die kostet für 1 Tag als Einzelkarte 10,50 €, bzw. 18,50 für Gruppen bis zu 5 Personen (statt 6,60 € bzw. 12.30 € für die HVV-9-Uhr-Tages- bzw. Gruppenkarte). Angeboten wird die Hamburg CARD auch für mehre Tage, bis zu max. 5 Tagen. Im Unterschied zu den günstigeren reinen HVV-Tickets könnt ihr damit die öffentlichen Verkehrsmittel zu jeder Zeit nutzen. Zudem gibt es bei Stadt- und Hafenrundfahrten, sowie in Museen, Restaurants, Coffeeshops und Souvenirläden häufig Rabatte von angeblich bis zu 50%. Weitere Infos zur Hamburg CARD

Ticket kaufen
Hier gibt's Tickets
Fahrscheinautomat am Klosterstern in Harvestehude
  • Fahrkartenautomaten gibt’s an allen U- und S-Bahnstationen sowie an größeren Bushaltestellen; Barzahlung; an vielen Automaten Kredit- und Geldkarten (EC-Karten) akzeptiert.
  • HVV-Servicestellen im Hamburger Hauptbahnhof, Dammtorbahnhof und in der Innenstadt Johanniswall 2 / Ecke Steinstraße, nur Montag bis Freitag geöffnet. Details auf der ⇒ HVV-Website
  • Bei den Touristeninformationen am Hauptbahnhof, Hafen (Landungsbrücke 4/5) und Flughafen bekommt ihr nur die Hamburg CARD.
  • HVV-APP für Smartphones ist eine gute Alternative. Nach der etwas umständlichen Anmeldung funktioniert die APP erfahrungsgemäß unkompliziert. So könnt ihr Verbindungen zu den gewünschten Zielen herausfinden und bequem – sogar ein ganz klein wenig preiswerter – Tickets kaufen. Wenn ihr mit der virtuellen Fahrkarte unterwegs seid, müsst ihr nicht nur euer Smartphone, sondern auch ein Ausweisdokument für etwaige Kontrollen mitführen.Weitere Infos zur HVV-App.
  • Busfahrer*innen: Wegen der Schutzvorkehrungen während der Corona-Krise ist es zurzeit nicht möglich Tickets bei Busfahrer*innen zu kaufen. Wenn an der Haltestelle, wo ihr in den Bus einsteigt, kein Fahrscheinautomat vorhanden ist, könnt ihr laut Hamburger Hochbahn dennoch mitfahren, müsst jedoch bei der nächsten Möglichkeit (z.B. Umstieg) einen Fahrschein lösen. In U- und S-Bahnen sowie auf den Hafenfähren könnt ihr grundsätzlich keine Tickets lösen.
Maske und Alkohol
Mit Maske - ohne Alkohol

In allen HVV-Verkehrsmitteln besteht bis auf weiteres „Maskenpflicht“, d.h. ihr benötigt einen Mund- und Nasenschutz nicht nur in Bahnen, Bussen und auf Fähren, sondern auch schon beim Betreten von Bahnhöfen bzw. der Halte- und Anlegestellenbereiche. Zudem seid ihr gehalten, wenn irgend möglich einen Abstand von 1,50 m einzuhalten.
In allen Verkehrsmitteln im Verbund des HVV gelten außerdem  Alkohol- und Rauchverbot. Während die “Masken” hoffentlich bald wieder “fallen” können, wird das Alkoholverbot weiter bestehen bleiben. 

Mit Inge am S-Bahnhof Ohlsdorf
Fahrrad - mieten und mitnehmen
Ja, mir san mit'm Radl da

Alternativ oder ergänzend zu öffentlichen Verkehrsmitteln könnt ihr Hamburg auch auf Fahrrädern bzw. E-Bikes erkunden. Über das verbreitetste Netz mit mehr als 200 Ausleihstationen verfügt ⇒ StadtRad, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Im Angebot sind hier – weithin erkennbare rote – Standardfahrräder und einige Lastenräder, jedoch keine weiteren Spezialräder bzw. E-Bikes. Die Preise für Standardräder liegen im Normaltarif bei 10 ct pro Minute (wobei die ersten 30 Minuten frei sind) bzw. 15 Euro pro Tag. Dazu kommt eine Jahresgebühr von 5 €. Um das Angebot zu nutzen, muss man die StadtRad-App herunterladen und sich  anmelden. Ein breiteres Angebot an Fahrradtypen sowie E-Bikes findet ihr zum Beispiel bei ⇒ Zweiradperle in der Hamburger Innenstadt.

StadtRad-Station am Klosterstern

Fahrräder dürfen in U- und S-Bahnen montags bis freitags von 09.00 bis 16.00 Uhr und wieder ab 18.00 Uhr sowie an Wochenenden durchgehend mitgenommen werden. Auf Hafenfähren gibt’s keine Sperrzeiten. Das Tagesticket für die Radmitnahme kostet 3,50 €.

Damit wünsche ich euch eine gute Fahrt mit Bussen, Bahnen und Schiffen durch Hamburg. Lasst mich bitte wissen, wenn euch Informationen zum Thema ÖPNV in Hamburg fehlen – oder überflüssig erscheinen. Am einfachsten erreicht ihr mich per E-Mail an@horst-mueller.de | Meinen Newsletter könnt ihr ⇒ hier bestellen.