In Hamburg bleiben die “Schnutenpullis” ganz fest zugezogen

Das kann noch dauern mit der Corona-Pandemie. In Hamburg bleiben – wie zurzeit überall in Deutschland – die “Schnutenpullis” ganz fest zugezogen. Wann die seit dem 2. November geschlossenen Theater, Museen, Restaurants, Kneipen, Bars und auch das “Rotlicht” wieder öffnen dürfen, ist weiterhin ungewiss.  | Titelbild: Hamburgs Original “Zitronenjette” mit “Maske”

Corona-Maßnahmen in Hamburg
  • Maßnahmen zur Corona-Eindämmung im November (Stand 23.11.2020) – Übersicht bei hamburg.de
  • Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus (Stand 20.11.2020) – bei hamburg.de
  • Bußgeldkatalog zur SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – bei hamburg.de
Maskenpflicht fast überall
"Masken"müssen auch an Haltestellen und Bahnhöfen getragen werden

Der Mund- und Nasenschutz muss ohnehin in Bahnen, Bussen und auf Hafenfähren  sowie in Geschäften und öffentlichen Gebäuden angelegt werden. Das die seit Anfang November gültige Pflicht zum Tragen der “Masken” auch auf einer Reihe von Straßen und Plätzen in besonders belebten Teilen Hamburgs, wurde geringfügig reduziert. So muss seit 23. November auf den Landungsbrücken kein Mund- und Nasenschutz mehr angelegt werden. Darüber hinaus gilt grundsätzlich, dass “Schnutenpullis” immer dann getragen werden müssen, wenn der Mindestabstand von 1,50 m nicht einzuhalten ist. Nach meinen Beobachtungen wird nach diesem Grundsatz an mehreren Orten Hamburgs regelmäßig verstoßen, ohne dass das bislang sanktioniert wurde – beispielsweise entlang der Außenalster an Wochenenden. 

Mund- und Nasenschutz in Hamburg
  • In allen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse, Bahnen (U- und S-Bahnen), Hafenfähren
  • In allen Geschäften sowie auf Wochenmärkten
  • In öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden
  • Auf vielen Straßen und Plätzen ⇒ Übersicht bei Hamburg.de
In Hamburg ist fast alles dicht
"Schnutenpullis" reichen nicht mehr - auch das Miniatur Wunderland muss vorübergehend wieder schließen

Unkonventionell verbunden mit etwas bitterem Humor haben die Macher des Miniatur Wunderlands die bevorstehende Schließung der “größten Modelleisenbahnanlage der Welt” bis mindestens Ende November in einem Video via Facebook angekündigt: Unter den Augen erschreckt blickender Kinder stürzt ein Zug von einer Brücke in die Tiefe. Dazu wird der Schriftzug “Lok down” gezeigt. Es wäre mühsam und unnötig hier alle Sehenswürdigkeiten, kulturellen Einrichtungen,  gastronomischen Betriebe und sonstige touristische Attraktionen aufzuführen, die in Hamburg bis mindestens Ende November 2020 geschlossen bleiben. Hamburg ist praktisch dicht! Offen bleiben allerdings die Parkanlagen, darunter Stadtpark, Planten un Blomen, Altonaer Volkspark und Jenischpark

Eigentlich will ich mit meinen Beiträgen für “mein Hamburg” werben (ohne von irgendjemandem einen Obolus dafür zu erhalten). Zurzeit rate ich euch jedoch weiterhin, lieber zu Hause zu bleiben, euch und andere zu schützen. Außerdem könntet ihr hier ohnehin nicht übernachten, weil das Beherbungsverbot in Hamburg nicht nur für Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gilt,  sondern auch für private Übernachtungen “zu touristischen Zwecken”. Euren Besuch in dieser wundervollen Stadt könnt ihr dann hoffentlich bald unter besseren Rahmenbedingungen nachholen.