8. Santo Domingo: Voller Überraschungen

Selten zuvor hatten wir von einem Reiseziel im Vorweg so falsche Vorstellungen wie von der Hauptstadt der Dominikanischen Republik: Statt einer schmuddeligen Großstadt erlebten wir am Donnerstag eine lebendige Karibikmetropole mit allerlei Sehenswürdigkeiten und freundlichen Menschen. 

Unsere Bilder aus Santo Domingo

Einfahrt in den Hafen von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik

Das Faro a Colón ist ein riesiges Mausoleum und Museum für den Amerika-Entdecker Christoph Columbus

Blick vom Alcázar de Colón über den  Río Ozama auf die gegenüberliegende Mein Schiff 6

Weihnachtsdekoration mit Hilfe von Coca Cola am Plaza de España

Ein Liebespaar auf der Terrasse des Alcázar de Colón....

...und ein Hochzeitspaar, das in dem historischen Gebäude soeben getraut wurde

Das Nationale Pantheon in dem einige ehemalige dominikanische Staatsoberhäupter beigesetzt sind

Die Christoph Columbus-Statue vor der Kathedrale ist auch bei Tauben sehr beliebt

Die Kathedrale Primada de América am Parque Colón im Zentrum von Santo Domingo

Innenansicht der Kathedrale Primada de América

Musiker unterhalten die Gästemit Güira und Akkordeon in den Straßenlokalen der Altstadt

Ein Zeitungsverkäufer sucht Kunden am Parque de Colon

Der Schuhputzer am Parque de Colon hat einen Kunden gefunden

Einheimische spielen leidenschaftlich Domino im Parque de Colon

Ein Kutschenfahrer bahnt sich seinen Weg durch den dichten Verkehr

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Der Streit wehrt nun seit über 100 Jahren zwischen Spanien und der Dominikanischen Republik: Wo befinden sich die sterblichen Überreste des 1506 verstorbenen Amerika-Entdeckers Christoph Columbus? Die Spanier behaupten in der Kathedrale von Sevilla – und wollen das mit einer DNA-Probe von Columbus’ Bruder belegen. Die Dominikaner glauben fest daran, dass der große Entdecker im gigantischen Mausoleum Faro a Colón in Santo Domingo nunmehr seine letzte Ruhe gefunden habe. Wir können keinen Beitrag zur Aufklärung dieses Streits leisten, weil wir bei unserem Besuch in Santo Domingo am Donnerstag das etwas abseits gelegene Mausoleum gemieden und uns stattdessen auf die – und das ist nicht übertrieben – malerische Altstadt dieser quirligen Karibikmetropole konzentriert haben. 

Der Streit wehrt nun seit über 100 Jahren zwischen Spanien und der Dominikanischen Republik: Wo befinden sich die sterblichen Überreste des 1506 verstorbenen Amerika-Entdeckers Christoph Columbus? Die Spanier behaupten in der Kathedrale von Sevilla – und wollen das mit einer DNA-Probe von Columbus’ Bruder belegen. Die Dominikaner glauben fest daran, dass der große Entdecker im gigantischen Mausoleum Faro a Colón in Santo Domingo nunmehr seine letzte Ruhe gefunden habe. Wir können keinen Beitrag zur Aufklärung dieses Streits leisten, weil wir bei unserem Besuch in Santo Domingo am Donnerstag das etwas abseits gelegene Mausoleum gemieden und uns stattdessen auf die – und das ist nicht übertrieben – malerische Altstadt dieser quirligen Karibikmetropole konzentriert haben. 

Unsere Entdeckungstour starteten wir am Plaza de Espana im Alcázar de Colón, ein sehr offen angelegtes Museum, das im 16. Jahrhundert die Residenz von Columbus’ Sohn Diego war. Weiter ging’s zum Nationalen Pantheon, wo sich die von einem streng schauenden Soldaten bewachten Gräber früherer Staatsoberhäupter der Dominikanischen Republik befinden.

Ein Wasserverkäufer bugsiert die Flaschen auf seinem Moped durch den dichten Verkehr

Ein Stück weiter am Plaza Colón haben wir in einem der Straßenlokale den mit Abstand schlechtesten Caesar Salad unseres Lebens bekommen, dafür einheimischen Merengue-Musikern zugesehen und zugehört. Gegenüber hatten es sich Tauben auf der großen Christoph Columbus Statue bequem gemacht. Ebenfalls am Plaza Colón befindet sich die sehenswerte Kathedrale Primada de América. Wir sind dann noch die Haupteinkaufsstraße von Santo Domingo entlang geschlendert, beobachteten den Aufbau der Weihnachtsdekorationen, bewunderten die farbenprächtigen Malereien, die am Straßenrand angeboten werden und tranken in einer Art Schnellimbiss einen frisch gepressten Ananas-Saft für ganze 1,50 US-Dollar. Immer wieder begegneten wir freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Als wir in dem von TUI Cruises organisierten Shuttlebus zurück zum Schiff saßen, waren wir uns einig, dass Santo Domingo voller Überraschungen für uns war. Positive versteht sich.