2. Cozumel: Am schönsten Ende von Mexiko

Mal wieder alles richtig gemacht. Bei unserem Besuch der Insel Cozumel haben wir am Mittwoch traumhafte Strände, bizarre Lagunen, zutrauliche Leguane sowie gewaltige Krokodile gesehen und außerdem den besten Mojito der Welt getrunken. 

Das schönste Ende von Mexiko liegt am südlichen Ende von Cozumel. Für die knapp 30 Kilometer lange Strecke vom Schiffsanleger zum Naturschutzgebiet „Punta Sur“ haben wir uns direkt vor dem Hafengebäude ein Taxi genommen. Unser Fahrer und Guide Antonio zeigte uns dann in den folgenden fünf Stunden die schönsten Stellen der Insel, die etwa halb so groß wie Rügen ist und vor der Halbinsel Yukatan am westlichen Rand der Karibik liegt.

Wer Cozumel besucht, sollte unbedingt in den Süden zum „Faro Celarain“ (Leuchtturm) fahren. Hier gibt’s so schöne Strände, wie man sie selbst in der Karibik nur selten findet. Dazu eine bizarre Lagunenlandschaft in der gewaltige Krokodile leben. Bei unserem Besuch am Mittwoch haben wir gleich zwei dieser furchteinflößenden Reptilien zu sehen bekommen. Da waren uns die zutraulich wirkenden Leguane schon lieber, die offensichtlich schon Routine im Umgang mit Touristen haben. Zumindest hatten wir den Eindruck, dass sie für unsere Kamera regelrecht posierten.

Unser Fotoalbum Cozumel

Punta Sur auf Cozumel mit weiten Sandstränden und bizarrer Lagunenlandschaft

Der Leuchtturm Faro Celarain im Süden von Cozumel

Im Süden von Cozumel endet auch Mexiko

Blick von einem Aussichtsturm auf die Lagunenlandschaft

Die Leguane auf Cozumel haben Erfahrung im Umgang mit Touristen

Die Warnschilder vor Krokodilen sind durchaus ernst gemeint

Dieses gewaltige Krokodil fotografierten wir im Naturschutzgebiet Punta Sur

Ein Strandabschnitt an der "wilden" Ostküste von Cozumel

Pedro bereitet in der Strandbar "Miami" den besten...

....Mojito der Welt zu - wie Inge bestätigt

Ein Souvenirverkäufer wartet am Straßenrand auf Kunden

Unser Taxifahrer Antonio hatte einen großen Anteil an dem erlebnisreichen Tag auf Cozumel

Gefährliches Manöver - ein Lotsenboot trifft in Cozumel auf einen Cruise Liner

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Ein weiterer Höhepunkt des Tages war dann ein Stop an der originellen „Miami“-Strandbar. Hier – so hatte es uns Antonio versichert – soll es den „besten Mojito der Welt“ geben. Unser Fahrer hatte wirklich nicht übertrieben. Allein dem Barkeeper Pedro bei der Zubereitung zuzusehen war schon ein Genuss, der Cocktail selbst sowieso. Weiter ging’s dann entlang der dem offenen Meer zugewandten „wilden“ Ostküste von Cozumel und durch die hübsche Inselhauptstadt San Miguel zurück zu unserem „Mein Schiff 6“, das mit gleich drei weiteren Cruise Linern im Außenhafen lag. Direkt in San Miguel hatte am Mittwoch die „Norwegian Escape“ festgemacht, die mit knapp 168.000 BRZ zu den zehn größten Passagierschiffen der Welt zählt.

ie Norwegian Escape im Hafen von San Miguel auf Cozumel

Cozumel ist inzwischen einer der beliebtesten Anlaufhäfen weltweit. Jede Woche legen hier zwischen 15 und 30 dieser „Riesenpötte“ an, erzählte uns Antonio. Viele der jährlich rund drei Millionen mit Schiffen ankommenden Tagestouristen fahren mit Schnellbooten und Bussen in das ca. vier Stunden entfernt gelegene Chichén Itzá, der größten Maya-Stätte Mexikos – siehe Bild unten. Andere  verbringen ihren Tag an den ebenfalls sehr schönen Stränden in Nähe der Schiffsanleger an der Westküste. Zum Glück „verirren“ sich nur vergleichsweise wenige in den Süden, wo wir am Mittwoch einen herrlichen Ferientag verbringen durften; auch dank der guten Führung unseres Taxifahrers Antonio.