10. Ocho Rios: Liquid Sunshine auf Jamaika

Unseren vorletzten Reisetag könnten wir ganz einfach so zusammenfassen: Nass von oben und unten. Während wir die berühmten Dunn’s River Falls hinauf krabbelten, schüttete es in Strömen. Jamaikaner nennen das “Flüssigen Sonnenschein”.

Schnappschüsse aus Ocho Rios auf Jamaika

Blick von Mein Schiff 6 auf die Bucht von Ocho Rios

Die größte Attraktion in Ocho Rios sind die begehbaren Dunn's River Falls

Ein Katamaran im ("Samsung Galaxy") blauen Wasser in der Bucht von Ocho Rios

Herrlicher Ausblick bei der Fahrt mit dem Sessellift auf den Mystic Mountain

Etwas Folklore - oder so ähnlich - auf dem Gipfel des Mystic Mountain

Überall in Ocho Rios sieht man Abbildungen von Bob Marley

Einkaufen ohne zu Handeln - die Souvenirhändler haben nur wenige Kunden

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Die erste Lektion, die wir am Sonntagmorgen bei unserem von TUI Cruises vermittelten Ausflug lernten: Auf Jamaika werden die zumeist kleinen Busse stets bis auf den letzten Platz gefüllt, bevor sie vom Fahrer in Bewegung gesetzt werden. An den Dunn’s River Falls angekommen, fing es heftig an zu schütten. Von der einheimischen Führerin “Mama Annie” erfuhren wir zugleich, dass es auf Jamaika gar keinen Regen gibt, sondern lediglich “Liquid Sunshine”. Macht nichts. Als wir die Dunn’s River Falls vom Strand aus bis auf eine Höhe von 55 Metern hinauf kletterten, wurden wir ohnehin von oben und unten zugleich nass. “Getrocknet” wurden wir dann kurze Zeit später im Rainforest Adventure Park. Als wir dort mit einem Sessellift entlang der Bucht von Ochos Rios – mit herrlichen Ausblicken! – auf den Mystic Mountain hinauf befördert wurden, knallte die Sonne auf uns herunter.

Auf Jamaica regnet es nicht - das sei "Liquid Sunshine" behauptet "Mama Annie"

Später haben wir in dem Zentrum der Kleinstadt noch letzte Souvenirs von dieser Reise eingekauft und mochten gar nicht so recht handeln, weil wir schon fast Mitleid mit den Verkäufern hatten. Im Gegensatz zu Montego Bay, wo am Dienstagmorgen unsere Mittelamerika-Reise endet, kommen nur noch wenige Kreuzfahrtschiffe nach Ocho Rios. Auch sonst haben wir kaum Touristen gesehen. Für die einheimischen Händler sind das wahrlich schlechte Zeiten.